Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

bummel, m., f.

bummel, m. f.
quod pendens huc illuc fertus, die im ring bummelnde eichel, ohrbummel, franz. pendant, gr. βάλανος:
hat gestern abend meinem weibchen unversehns
beim tanz der bummel aus der fassung sich gelöst,
ὀρχουμένης μου τῆς γυναικὸς ἑσπέρας
ἡ βάλανος ἐκπέπτωκεν ἐκ τοῦ τρήματος.
Droysen Lysistr. 419.
das nnl. bommel bezeichnet einen mit gesaus losbrechenden propf, dann auch die summende hummel. gerade so stehen Garg. 147ᵇ bommeln und brämen, hummeln und bremsen zusammen. vgl. altn. bumbl resonantia.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 515, Z. 61.

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Zitationshilfe
„bummel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/bummel>, abgerufen am 02.12.2021.

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