Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

bundbrüchig

bundbrüchig,
foedifragus, Dasyp. 310ᶜ: die sich dem teufel bundbrüchig und taufvergessend vertrauen. Butschky Patm. 194; ein bundbrüchiger freund. Rabener 5, 86;
hast deinem treuen gott den rucken gleich gewendt,
bundbrüchig abermal dich von ihm abgetrennt.
Rompler 88;
dasz er bundbrüchig werden wird? Göthe 8, 60; wie unwürdig man an seinem schwager bundbrüchig geworden sei. 8, 123.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 518, Z. 33.

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Zitationshilfe
„bundbrüchig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/bundbr%C3%BCchig>, abgerufen am 08.12.2021.

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