Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

bundrieme, m.

bundrieme, m.
was bindrieme sp. 35:
ich hab vor fierzehen ganzer jaren
allein die kleinen närlin beschworen,
ietz wil es an die buntriemen gan,
wie ich die groszen beschweren kan.
Murners luth. narr 164;
ich hab aber ein wald der schönsten, gedechtnuswirdigsten histori in dis mein Germaniam tragen, und allein den haft, satz, inhalt, kern und bundriemen derselben anzeiget, und was liederlicher histori und flecken seind gewesen, mit willen überhüpft. Frank chron. aa 3ᵇ; sprach ihr tröstlich zu, vermeinend es wird gleich an die bündriemen gehn. Garg. 102ᵇ; ich weisz und kenn den harnisch damit ich mich weren soll, so es an die bundriemen gehen wird. Paracelsus 1, 218ᶜ; sie weichen zurück, wann es an den bundriemen gehet. Philand. 2, 228.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 522, Z. 28.

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Zitationshilfe
„bundrieme“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/bundrieme>, abgerufen am 06.12.2021.

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