Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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buntscheckicht

buntscheckicht,
dasselbe: das heidenthum sieht wie ein vager buntscheckigter irrthum aus. Claudius 7, 96; buntscheckigte brut der träume. J. P. grönl. proc. 13; der buntscheckigte läufer kündigt seinen herrn an. 94.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 531, Z. 7.

buntscheckig

buntscheckig,
was bunt und was scheckig: bei uns gehen die narren buntschäckig. Rabener 5, 42; die buntschäckige gemeinde. Thümmels Wilh. 43; dieser methodische mischmasch von misgestalteten und buntscheckigen ideen. Wieland 12, 11; einen dritten seine bilder ins buntschäckige arbeiten zu lassen. Göthe 24, 174; von seltsamen geistlichen ... buntschäckigen bericht zu erstatten. 30, 17; lasz das buntschäckige lesen selbst der alten schriftsteller. Niebuhrs leben 2, 212;
weil ja das menschenleben selbst buntschäckig ist.
Platen 298.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 530, Z. 74.

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Zitationshilfe
„buntscheckig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/buntscheckig>, abgerufen am 03.12.2021.

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