Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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burst, f.

burst, f.
wird verschiedentlich für burs, bursch geschrieben. der sp. 547 ausgezogne lat. vers beginnt bei Philander (ausg. von 1677) selbst: bursta studentorum. Fischart Garg. 188ᵃ setzt: auf die bürst, auf rathaus für gericht, und bürstlein für bürschlein, wie nachher belegt werden soll. auch bei Zinkgr. 2, 92 liest man zuchtlose burst für bursch. du grobe burst! Hebel 212. noch heute wird das männliche bursch vom volk häufig ausgesprochen burscht (Schm. 1, 202), was unserm saft für saf, schaft für schaf, habicht für habich, erzt für erz u. a. m. gleicht. die junge burscht. Gotthelf sagen 4, 60. diese form burst begegnet aber auch dem nnl. borst m. = bursch: hij was een borst van vijftien jaren, was mit borst f. = brust zufällig zusammen stöszt.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 551, Z. 14.

burst, n.

burst, n.
seta, borst, sp. 246, schweiz. burst m. haupthaar an menschen und thieren. Stald. 1, 246: da ist alles nütz was in, aus und an ir (der sau), die bürst, die schwart und haut. Frank spr. 2, 31ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 551, Z. 27.

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Zitationshilfe
„burst“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/burst>, abgerufen am 06.12.2021.

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