Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

butterbrot, n.

butterbrot, n.
frustum panis butyro illitum, nnl. boterbrood, eine geringe kost, wie man sie kindern zum frühstück streicht und schneidet, auf die man zu bescheidnem abendessen einladet; etwas um ein butterbrot weggeben, um eine kleinigkeit; es kostet ein butterbrot, ihro gnaden, ein butterbrot. Engels lustsp. der diamant s. 98. ein butterbrot geben, schmieren: ich hab ihm ein butterbrot gegeben. Göthe 14, 260; butterbrot mit einem alten, wiewol sehr reinen schermesser geschmiert, wem würde das wol behagen? Lichtenberg 2, 183; es geht nichts über ein gut butterbrot, es ist besser als den ganzen tag gar nichts. Simrock 1429. einer der vielen ausdrücke für das werfen flacher steine auf dem wasser, die nun sprünge machen, ist auch butterbrot werfen, z. b. bei Hermes in Soph. reise 3, 289.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 584, Z. 52.

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busenwort bürsten
Zitationshilfe
„butterbrot“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/butterbrot>, abgerufen am 06.12.2021.

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