Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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buttern

buttern,
butyrum agitare, excutere, butyrare, nnl. boteren, butter rühren, stoszen, schlagen, doch ist das wort erst aus butter abgeleitet und die vorstellung von schlagen, stoszen nicht in ihm selbst gelegen. auch intransitiv: die milch will nicht buttern, es buttert nicht, figürlich, die sache will sich nicht schicken. bei Luther steht büttern: zu der magd spreche (der hausvater), sie solle die kühe melken, büttern und dergleichen. 3, 169ᵇ. Frisch 1, 160ᵃ hat buttern in der bedeutung von frauen scherzhaft umherzerren.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 585, Z. 68.

buttern

buttern,
mhd. buterîn: ein weicher, butterner löwe. J. P. Nepomuk 118.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 585, Z. 77.

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Zitationshilfe
„buttern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/buttern>, abgerufen am 07.12.2021.

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