Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

carteck, m.

carteck, m.
ein seidnes gewirk: den überrock mit gold und silberdurchsticktem taffat, grobgrän, satin, damast und anderm newerfundenem carteck. Garg. 281ᵇ; und pranget die hewschrecke rein in irem carteck und gelben und punden damasken. Mathesius 25ᵃ;
spart keines zierrats nicht, und bringet auf die bahn
nachtfarbe nesselseid, und reicht das leichlach dar,
reicht brautschleir, reicht carteck!
Schönborn bei Gryphius 2, 30.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 608, Z. 56.

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Zitationshilfe
„carteck“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/carteck>, abgerufen am 16.10.2021.

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