Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

christenmann, m.

christenmann, m.
homo christianus: darumb sind alle christenman pfaffen, alle weiber pfeffin, es sei jung oder alt, herr oder knecht, frau oder magd, gelert oder leie. Luther 1, 336ᵇ; es ist auch kein christenman unter inen blieben. 3, 146ᵇ, ein schlechter ehrlicher christenman. 3, 163ᵇ; dem gemeinen christenman tröstlich. 5, 1ᵇ; das ghein christenman reden soll. Zwingli 1, 609;
drumb darf man mein in diesem krieg,
ein jeder hab den andern lieb
und thu ihm was er selbs wil han,
dasselb hört zu einem christenman.
ein christenl. zug wider den Türken a 3ᵇ;
begert euch gar unterzudrücken,
dasz ihr ein christenmann seit worn.
Ayrer 301ᵃ;
für böses gutes geben ist recht und wol gethan,
dann dran wird so erkennet ein rechter christenmann.
Logau 1, 10, 27.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 622, Z. 62.

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Zitationshilfe
„christenmann“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/christenmann>, abgerufen am 19.10.2021.

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