Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

cobel, cobele, n.?

cobel, cobele, n.?
die Deutschen nennen den schwarzen teufel und die alten teufelshuren und cadartin alte und schwarze cobel, die vihe und leute mit irer zauberei und gift und gaben schaden thun. Mathesius 109ᵇ; David, das schöne kindlein, war von mutterleibe ein rechtes cobele. 114. von David heiszt es 1 Sam. 16, 12 er war braunlicht, mit schönen augen und guter gestalt, und das läszt doch nicht an kobold, gobelin denken, worauf die erste stelle gehn könnte. kobel, taubenkobel, taubenhaus (Schm. 2, 275) erklärt ebensowenig, eher dürfte 'du blinde kobel' bei Schm. 2, 276 helfen. s. auch das folgende adj.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 629, Z. 28.

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Zitationshilfe
„cobele“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/cobele>, abgerufen am 19.10.2021.

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