Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

compasbriefe

compasbriefe, pl.
literae mutui compassus vel rogatoriae: compulsorial und compasbrief, dadurch die zeugen zu gebürlicher sage zu bringen sind. HGO. 72. Gobler übersetzt compulsoriales et literas compassus ad legitime testificandum. G. Remus: literae mutui passus, quas vocant, necnon eae, quibus legitime possunt compelli testes inviti testimonium ferre. ihm an dieselben oberkeiten compas- oder bittbrief zu erkennen. Frankf. ref. 1, 32, 11; umb compulsorial- oder compasbriefe ... bei den scheffen anrufen. 1, 31, 21; für einen compasbrief neun schilling. 1, 41, 18; es sol auch niemands compas- noch geleitsbrief auf dem wasser oder meer gewalt haben auszugeben. Fronsp. kriegsb. 1, 160ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 632, Z. 31.

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Zitationshilfe
„compasbriefe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/compasbriefe>, abgerufen am 17.10.2021.

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