Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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credenz, f.

credenz, f.
praegustatio vini, it. credenza, sp. creenza, eigentlich prüfung, beglaubigung: far la credenza, praegustare. aber auch die aufgestellten weingefäsze, das buffet, heiszen so: do hatten die forsten eine kostliche credenz lassen bereiten von silbere und alle gefesze uberguldet. Stolle 203.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 639, Z. 32.

kredenz

kredenz,
s. credenz: (trauben) mit denen man darnach auf dem tisch in einem credenz pranget. Fischart groszm. 22 (559), wol schale zum credenzen, aber als n. wie auch bei Maaler 85ᵇ, 'puffet, anrichte, vasarium':
des credenz solt sorgen, haben acht (wird der hofmeister für einen schmaus angewiesen).
Ruff Ad. u. Heva 5581.
als fem. schriftliche beglaubigung, 'creditiv', einem eine credenz an jemand geben Schm. 2, 381 aus Krenners bair. landt. 5, 258; der von Schaumburg antwort (überreichte) sein credenz, tet darauf .. knient sein werbung. Wilw. v. Schaumb. 162. noch in vollerer form mnd. credencie städtechron. 6, 383 anm. 1.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1869), Bd. V (1873), Sp. 2135, Z. 23.

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Zitationshilfe
„credenz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/credenz>, abgerufen am 19.10.2021.

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