Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

dämmerschein, n.

dämmerschein, n.
die schwache hellung im zwielicht.
im dämmerschein der immer tiefer grauet.
Göthe 13, 180.
wie der süsze dämmerschein
der weggeschiednen sonne
dort herauf schwimmt
33, 248.
wenn ich in der tiefen nacht, wenn der hohe vollmond über mir steht, in dem dämmerschein hinschlummere 16, 82. es entsteht ein dämmerschein, dem man keine eigentliche farbe zuschreiben kann. die hellung dieses dämmerscheins verhält sich wie die dämmerung des spectrums selbst 59, 236.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 712, Z. 21.

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Zitationshilfe
„dämmerschein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/d%C3%A4mmerschein>, abgerufen am 14.08.2020.

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