Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

dörflein, n.

dörflein, n.
viculus Frisch 1, 202ᵇ. Steinbach 1, 283.
ich gah auszhin auf mein dörfelein
Gengenbach 329, 718.
und gab inen weinberg und dörflin ein Jerem. 39, 10. ein klein dörflin, weiler viculus rusticus Henisch 731.
es ist kein dörflein oder capelle so klein,
es ist desz jars einmal kirchweihe darein
ders.
um Stralsund verächtlich zu machen, spricht Arnheim (1628)
wann wir gleich allesamen
ganz überein wol stammen
dasz disz ein dörflein sei,
darin nur vischr und weber,
kuhhüter und erdgreber
sich aufenthalten frei
Soltau 2. 353, 8. 11.
an des dörfleins lustigen grünen auen
Schiller 328ᵇ.
dann wallt aus dem dörflein weib und mann,
die wollen ostwärts, die westwärts wandern
A. Grün 365.
sieh, wo das dörflein mit der spitze
des gelben thurms herüberschaut
Mörike Ged. 49.
das dörflein in der sonntagsfrühe
166.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1282, Z. 45.

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Zitationshilfe
„dörflein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/d%C3%B6rflein>, abgerufen am 11.07.2020.

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