Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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dösig, adj.

dösig, adj.
wie däsig; s. oben 809. lösig und dösig träge und unlustig Schütze Holst. idiot. 2, 241. der dösigste dösbartel Kosegarten.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1311, Z. 6.

dusig, adj. und adv.

dusig adj. und adv.
ahd. tûsig stultus, hebes Graff 5, 460, ags. dysi dysig, engl. dizzy, wie däsig.
1.
schwindlich, taumelig, betäubt düsig Schmeller 1, 402. düsig, dösig Brem. wb. 1, 275. 5, 358. Strodtmann Idiot. osnabr. 44. Frommann Mundarten 3. 228, 14.
2.
müde, dumm Brem. wb. 1, 276.
3.
halb entschlummert, tirol. Frommann 4, 344.
4.
still, matt tirol. Frommann 4, 344.
5.
dämmerig, trübe tirol. düsig Frommann 4, 344. düsig weder, nebeliges, in Lübeck Brem. wb. 1, 276.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1760, Z. 76.

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Zitationshilfe
„dösig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/d%C3%B6sig>, abgerufen am 13.07.2020.

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