Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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dotsch, dötsch, m.

dotsch dötsch, m.
1.
wie datsch ein weiches oder nicht aufgegangenes, teigiges backwerk.
2.
was auf der geschmolzenen butter oben schwimmt Schmeller 1, 407. tötsch schaum der schmelzbutter Reinwald Heneb. idiot. 2, 126.
3.
bildlich, ein fetter mensch Schmeller 1, 406. totsch ein dummer, plumper kerl Tobler 143ᵇ. daatsch dätsch dootsch ein unbehilflicher, ungeschickter Schmid 117. s. dotz.
was für ein dotsch ist dieser man,
ach wär er etwas ringer!
o feister dotsch! was solle dich
das schmeer und speck, hoch über sich
geschwollen, am leibe nutzen
Balde Lob des magern.
und will dem dötschen ein sorg einstecken.
H. Sachs 3. 3, 42ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1313, Z. 54.

dotsch, dötsch, m.

dotsch dötsch, m.
1.
wie datsch ein weiches oder nicht aufgegangenes, teigiges backwerk.
2.
was auf der geschmolzenen butter oben schwimmt Schmeller 1, 407. tötsch schaum der schmelzbutter Reinwald Heneb. idiot. 2, 126.
3.
bildlich, ein fetter mensch Schmeller 1, 406. totsch ein dummer, plumper kerl Tobler 143ᵇ. daatsch dätsch dootsch ein unbehilflicher, ungeschickter Schmid 117. s. dotz.
was für ein dotsch ist dieser man,
ach wär er etwas ringer!
o feister dotsch! was solle dich
das schmeer und speck, hoch über sich
geschwollen, am leibe nutzen
Balde Lob des magern.
und will dem dötschen ein sorg einstecken.
H. Sachs 3. 3, 42ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1313, Z. 54.

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Zitationshilfe
„dötsch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/d%C3%B6tsch>, abgerufen am 09.08.2020.

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