Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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duft, m., selten f.

duft, m. selten f.
wie bei Rädlein 895ᵃ und Steinbach 1, 303, vapor, ahd. duft Graff 5, 127, mhd. tuft Ben. 3, 127, in der Wetterau doft, dän. duft. in den vocabularien des 15ten und 16ten jahrhunderts kommt es nicht vor, sie haben dampf dafür, nicht bei Luther, wiewol bei einigen andern seiner zeit, nicht bei Schönsleder und Stieler. Henisch führt es an, dann Rädlein, Frisch und Steinbach. auch im altsächs., altfries., ags. ist es nicht nachzuweisen, wie es im niederl., engl. und schwedischen fehlt: im niederd. ist es sehr selten (Frommann Mundarten 3, 375). dagegen zeigt sich im niederd. das adj. doof, duf, duffig in ausgedehnter bedeutung von dumpfig, feucht, glanzlos, dunkel, taub, verstockt, schwermütig; vergl. Brem. wörterb. 1, 232. 265. Schütze Holstein. idiot. 1, 231. Schambach 50, wozu auch das bairische beduft niedergeschlagen, traurig Schmeller 1, 358 zu gehören scheint. ferner das altsächs. dôf surdus, ags. und engl. deaf. das stammwort läszt sich nicht mit sicherheit angeben (Gramm. 2, 19), doch steht damit in verbindung taub, dumm, das griech. τυφλός und τῦφος.
1.
ursprünglich scheint duft bedeckung oder einhüllung zu bezeichnen, daher die ahd. bedeutung gelu von dem das wasser bedeckenden frost, dem gefrorenen dunst: ferner von nebel, reif und der feuchtigkeit die sich im winter an bäume, pflanzen hängt, mhd. anehanc, bei Schmeller anduft 1, 359. Henisch übersetzt pruina 762. im dänischen ward früher auch finsterer dunst und mehlstaub damit bezeichnet. denn der tuft heiszt der wind so neben dem donnerkeil oder büxenkugel bläset. daher man die tuft nebel nennet, die den tuft und nebel im winter an die bäume blasen Mathes. 111ᵃ. das dich gottes tuft und luft schände! ein böser fluch und wunsch Henisch 762. aber botz duft! diese hudler haben die reben nit gebauet und brechen mir darzu die trauben zur unzeit ab Fischart Garg. c. 31. tuft duft, dunst nebel Rädlein 895ᵃ. duft die ausdünstung, exhalatio, sonderlich die nässe an steinenen kalten wänden in warmen örtern als in stuben, kammern, kellern Frisch 1, 210ᵇ.
2.
feiner dünner dunst tenuis vapor, der sich in der luft entwickelt, der weiszlich und feucht aus wiesen aufsteigt, zuweilen staub.
sît daz im diu marter brâhte bluotes tuft.
Lohengrin 3699.
die zeit dringt her aus küelem tuft,
das spür ich wol an mangem luft.
Wolkensteiner 34. 3, 9.
erstlich, weil solch vergifter luft
sich mehret durch unreinen duft.
H. Sachs 4. 1, 1ᵃ.
vons pulvers rauch und staubes duft.
Fuchs Mückenkr. 3, 195.
er speiet wol ein wenig feuer,
der signor vor der schanze:
war nur ein tuft, gieng in die luft;
er musz anders lern tanzen
Soltau 1, 496.
es ist kein ungemach, es hat anfänglich ein schlecht und gering ansehen, gleich wie der duft, so vom land und wasser aufsteiget, dasz man seiner nit wahrnimmt, aber in der höhe des lufts also samlet das erschreckliche ungewitter davon erfolgen Lehmann 289.
der gott und sein gefolge fliehn
in schatten, wolken, dampf und düfte.
Hagedorn 3, 131.
da er (der renommist) aus Jena wich, hat er (der schutzgeist) die dünne luft
um ihn herum verdickt in einen dunkeln duft;
ein nebel flosz um ihn, der ihn dem blick versteckte,
damit kein gläubiger den fernen weg entdeckte.
Zachariä Renommist 1, 85.
unsichtbar kam indesz Charmant im saal geflogen
und hatt um seinen hals das schwarze horn gebogen.
er öffnet es, und schnell zog draus ein schwüler duft,
und tausend unglück flosz in die verderbte luft.
ders. Schnupftuch 3, 303.
noch kommt sie nicht, die sonne, gottes gesendete,
noch weilt sie, die lebensgeberin.
von dufte schauert es rings umher
auf der wartenden erde
Klopstock 2, 83.
diesen unsterblichen leib gleich heiteren düften, aus denen
sanfter schimmer sich gosz
7, 47.
freund, welcher nordwind, schwarz von gifte,
gieszt seines anhauchs bange düfte
auf deines lebens schönste zeit?
Gotter.
wem dampft das opfer der bethauten flur?
ihr duft der hoch in silbernebeln dringt,
ist weihrauch den die ländliche natur
dem herrn auf niedern rasenstufen bringt
Salis 5.
das vieh voll mutes strebet
und schnaubt den frischen duft
Voss 4, 269.
da reckte sie die hand aus in die streifen
der leichten wolken und des dufts umher
Göthe 1, 6.
der mond von einem wolkenhügel
sah kläglich aus dem duft hervor
1, 75.
aber was leuchtet mir dort vom felsen glänzend herüber
und erhellet den duft schäumender ströme so hold?
1, 314.
wir (die houri) sind aus den elementen geschaffen,
aus wasser, feuer, erd und luft,
unmittelbar, und irdscher duft
ist unserm wesen ganz zuwider
5, 261.
und an dem horizonte löst der schnee
der fernen berge sich in leisen duft
9, 103.
hier weht gar eine weiche luft:
es grunelt so, und mir behagt der duft!
41, 169.
erhoben zu den mittellüften,
gespiegelt in besondern düften
erscheint ein seltsames gesicht
41, 275.
so pflegt man sich ein tempe auszubilden,
wo, von des abends düften lind umweht,
die unschuld sich in heiterm licht ergeht
45, 96.
düfte beströmen die lachende flur
Schiller 9ᵃ.
zwei zinken ragen ins blaue der luft
hoch über der menschen geschlechter,
drauf tanzen, umschleiert mit goldenem duft,
die wolken, die himmlischen töchter
50ᵃ.
lasz, herr, des opfers düfte steigen
57ᵃ.
schwimmt auch die wolke des grams um die heiter glänzende scheibe,
schöner nur mahlt sich das bild auf dem vergoldeten duft.
93ᵇ.
verhüllend will sich nebel um sie legen,
doch bleibt vom nacken nieder zu den sohlen
der zarte bau der glieder unverhohlen,
und schönres noch erräth der blick verwegen.
entzücken scheint sich durch sie hin zu regen
und, vor entzücken, tiefres athemholen.
und, seh ich recht? es kommt ein mund verstolen
dem rosenantlitz aus dem duft entgegen.
A. W. Schlegel sonett Io von Correggio.
(sommerfaden) ein zeichen wie die lieb es braucht,
o hoffnungen der hoffnungsreichen,
aus duft gewebt, von luft zerhaucht
Uhland Ged. 39.
zuletzt verschwamm in duft
das blut und das gewimmer
Rückert Ged. 183.
und bis zum himmel steigt der brand der düfte
401.
vom sturm erschüttert musz in wolkendampf die luft
ausgähren, bis sie sich verklärt in reinen duft.
ders. Weisheit des Brahmanen 20.
du bist des frühlings strauch, du bist des herbstes duft
28.
was ist vor ihm der duft? ein weicher grusz der luft,
der deine sehnsucht nur ins unbestimmte ruft
234.
all des sommers duft und farben
folgten in dein haus dir nach
W. Wackernagel Neuere ged. 26.
in des morgens duft und frische
359.
die ballkleider der mädchen sehen aus wie duft. s. nebelduft. wasserduft. wolkenduft.
3.
ausdünstung die auf die geruchsnerven wirkt, welche bedeutung es im niederdeutschen immer hat; vergl. Fromann Mundarten 3, 375. es kann auch ein widriger geruch darunter verstanden werden, wie z. b. schwefelduft, gewöhnlich aber ist ein wolgeruch damit gemeint. der duft der blumen erfüllt den ganzen garten, ein balsamischer duft kommt uns daraus entgegen. der duft der lilien betäubt, der duft der veilchen ist lieblich, der duft der nelken würzig.
um, wenn der göttin mund den balsam von sich haucht,
die geister durch den duft im lieben zu erfrischen.
Günther 1061.
die schönsten rosen sollen dir die ersten düfte des morgens und die letzten des abends entgegen düften Dusch.
der veilchen duft wird dich nicht mehr
erfreun
Ew. v. Kleist 79.
der west im rosengebüsch bläst süsze düfte zur flur
ders.
sommerblumen voll von duft
Hölty 44.
ihr blüten voll düfte,
verweht nicht so schnell
175.
Amand erwacht, erkennt an ihrem (der Titania) duft
und rosenglanz, die nur allmählig schwanden,
die göttergleiche frau
Wieland Oberon 10, 12.
Hymen schwebet herbei und herrliche düfte, gewaltig,
strömen süszen geruch, alles belebend, umher.
Göthe 1, 328. 58, 126.
prangt mit den farben Aurorens, ranunkeln, tulpen und astern!
hier ist ein dunkeles blatt das euch an dufte beschämt
1, 393.
des glöckchens klang, der linden duft
umfängt mich wie in kirch und gruft
41, 306.
und die leichten winde bringen
mir der düfte balsam zu
Schiller 47ᵇ.
die blätter glänzen und hauchen duft,
doch können sie früchte nicht zeugen
89ᵃ.
wenn mit der keuschheit auch die tugend davon fliegt, wie der duft aus der welken rose verdampft 112ᵃ.
nur zephyrs laue frühlingsluft
entlockt der rose den lieblichen duft.
Kotzebue Dramat. spiele 2, 307.
am busen barg sie rosen,
sie spendeten würzigen duft
Platen 8ᵇ.
solche düfte sind mein leben,
die verscheuchen all mein leid,
blühen auf dem berg die reben,
blüht im thale das getreid
Uhland Ged. 72.
neulich, im blütengefilde des frühlings, einen gebückten
schleichenden suchenden mann sah ich und wunderte mich
wie er, dem boden der flur heilkräftige wurzeln entwühlend,
achtend nicht auf den duft noch auf den farbigen glanz,
trockenen ernstes in schachteln den schatz, den erbeuteten, einschob
Rückert Ged. 279.
s.ambraduft. balsamduft. blumenduft. frühlingsduft. rosenduft.
4.
uneigentlich und bildlich. grosze herren und deren räthe, wenn sie am meisten mit krieg schwanger gehen, tractieren und reden sie vom frieden, damit sie andern einen duft machen sie teuschen wollen Lehmann 237. man sagt auch einem einen blauen dunst vormachen.
verbreite du vor hack und mack
den duft der besten thaten
Bürger 64ᵇ.
dich umwallen
des zauberschlafes düfte schon
Gotter 3, 438.
ebenso werden die gedichte Mariens von Frankreich durch den duft der jahre der sich zwischen uns und ihre persönlichkeit hinein zieht, anmuthiger und lieber Göthe 32, 176. scharfsinnige männer welche durch den duft der überlieferung hindurchschauen 43, 406. doch scheute ich mich auch nur eine zeile zu schreiben aus furcht der zarte duft inniger schmerzen möchte verschwinden 60, 251. sah in Ernstens augen den duft der schönen begeisterung Klinger 8, 59. der duft der ehrfurcht 10, 273.
wann dir der recensent
ein körnchen weihrauch streuet oder
anderen duft dir entgegen qualmet
Hölty 73.
entschwebe wie ein goldner duft,
mann gottes (Luther), deiner stillen gruft
Voss 4, 58.
endlich verdickte sich der schöne duft des träumens zu einem dicken nebel J. Paul Siebenk. 4, 157.
selge blumen beben
an des busens rund,
die zum süszen mund
duftesarme heben
Arnim Schaub. 3, 114.
es webt um meine wipfel
noch der erinnrung duft
Rückert Ged. 187.
schleusz aus den rauhen odem der wirklichkeit
und nur dem duft der träume gib dach und fach
370.
die ros und lilie die im gedichte blüht,
ist reiner glanz aus gott und duft aus dem gemüt.
ders. Weisheit des Brahmanen 31.
denn gleich dem rosz das knirschet in die zügel
und scharrt und stampfet, spürt es morgenluft,
so wittert er (Schill) zuerst der freiheit duft,
da alles schlief, und schwang sich in den bügel.
E. Geibel Ged. 278.
s.schlummerduft. schwermutsduft. sterbensd. vergnügungsd. trübsalsd.
5.
der staubartige überzug den pflaumen bei der reife erhalten, wovon sie angehaucht scheinen. er wischte den duft von den pflaumen, bevor er sie asz. bildlich, das zarte, frische vernichten, hat man das verändert, so ist der blaue duft abgewischt Göthe an Zelter 519.
6.
reif an zweigen, überhaupt der an pflanzen hangende dunstniederschlag; vergl. duftbruch, worin duft noch jetzt diese bedeutung hat.
so reifes duft und kalter luft
gschwint uber sie (die blumen) ist plasen.
Meisterlieder Berlin. hs. 23. nr. 222.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1500, Z. 13.

duften, düften

duften düften,
mhd. tüften Servatius 1424, dän. dufte, fehlt wo auch das subst. duft fehlt. selten vom 14ten bis 17ten jahrhundert, Dasypod., Maaler, Schönsleder, Henisch, Stieler führen es nicht an, erst Frisch und Steinbach, bei Rädlein tüften 894ᵃ.
1.
intrans. duft, feuchtigkeit von sich geben, dampfen, dünsten, ausdunsten, bradmen, vaporare, wie düfteln Steinbach 1, 303.
a.
im allgemeinen. von einem kranken sagt man er liegt im bette und duftet dünstet gelinde aus.
ie mitten sach man tüften (weinen) sîniu liehten ougen snelle,
gelîch des meien lüften
Jüng. Titurel 2511.
Wolfhart vor sweis do dufte
Kaspar v. d. Röhn Rosengarten 75.
die wände duften verbreiten feuchtigkeit Frisch 1, 210ᵇ, und den widerlichen geruch der feuchtigkeit Stalder 1, 324.
sanft düftet der abend
Fr. Müller 1, 101.
so glimmte, so duftete, so lispelte, so zauberte niemals ein thal J. Paul Hesp. 4, 59.
siehe, wie klar fernher duftet das blaue gebürg
Platen 122.
b.
wolgeruch verbreiten. die blumen sind welk und duften nicht mehr.
wo in den thälern, in den triften
sich seine (des baches) milde flut ergeuszt,
lacht fetter klee und blumen duften
Uz 1, 203.
um deren vollen busen
die frischen rosen düften
ders.
ihm duften frühe violen,
ihm grunt der erde beschatteter schosz
ders.
für uns düften die blumen
E. v. Kleist 2, 168. 191.
dort duften blum und gras, hier grünen berg und fläche.
Hagedorn 3, 87.
ambrosia düftete aus den flatternden locken
Wieland 10, 54.
am abend duftet alles was man gepflanzt hat am lieblichsten Liesewitz Julius v. Tarent 86.
unserm schlummernden gebein,
von dem tod umdüstert,
duftet nicht der rosenhain,
der am grabe flüstert
Hölty 204.
mir düftete nicht Paphos myrtenhain
Gotter 1, 1.
es duftete der pfad
den Flora mit dem gatten
jüngst, hand in hand, betrat
1, 26.
und blumen düften
auf jeder höh
Gökingk 1, 174.
durch die ewige natur
düftet ihre (der liebe) blumenspur,
weht ihr goldner flügel
Schiller 11.
in meiner tage morgen
da lag auch ich einmal
von blumen ganz verborgen:
in einem schönen thal;
sie dufteten so milde
Uhland Ged. 74.
s.abduften. anduften. aufduften. verduften. uneigentlich. der verstand duftet mir recht daraus entgegen Lessing 1, 248.
düftet freud und frühlingssegen
mir im trüben herbst entgegen,
blumen die die holde band
J. M. Miller 371.
dich (nacht des 12. septembers 1772, die stiftungsnacht des hainbundes), die scheitel umrauscht von der eiche duftender jugend,
mit des stolzen triumphs lautem getön zu empfahn!
Voss im musenalmanach 1778 s. 76.
glühst du, Laura, schwillt die stolze brust?
lern es, mädchen, dieser trank der lust,
dieser kelch, woraus mir gottheit düftet,
Laura, ist vergiftet
Schiller 4ᵇ.
die edelsten der jungfraun blühn,
sie bluhn und duften nur für ihn
Bürger 51ᵇ.
es duftet wieder alte liebe,
es grunet wieder alte lust
Uhland Ged. 60.
2.
transitiv, ausdünsten, als duft aufsteigen lassen. vergl. beduften.
seine (Amors) lippen düften rosen,
wenn er mit euch (mädchen) spricht
Uz 1, 238.
das gebüsch blinket er (der strom) durch oder wallt
in die luft, hohes gewölk duftend
Klopstock 2, 89.
sie haben
mir die quelle geschöpft, mich gesalbt (Arabiens stauden
duftet' er)
ders. Mess. 15, 494.
der balsam welchen sie (die hyacinthenblüten) aus ihren höhlen düften,
ist selbst die fünfte kraft aus reinen himmelslüften.
Drollinger 71.
uneigentlich.
seine (des maies) kindheit hauchte freude,
freude düftet sein alter
Ramler.
ein filosof der alle wohlgerüche von Arabien und Indien um sich duftet Wieland 1, 187.
goldgelockte. frische bubenschaar:
die duften jugend! Paris duftete einzig so,
als er der königin zu nahe kam
Göthe 41, 204.
leben duftet nur die frische pflanze
die die grüne stunde streut
Schiller.
3.
unpersönlich. es duftet im zimmer nach rosenöl.
und die gewitter entfliehen, es säuselt und düftet.
Fr. Müller 1, 111.
und da duftets wie vor alters,
da wir noch von liebe litten
und die saiten meines psalters
mit dem morgenstrahl sich stritten
Göthe 5, 18.
die sonne war schon untergegangen und es dämmerte und duftete feucht vom see 17, 360.
wie frisch man der liebsten sie (die blumen) bietet,
sie nahmen sich zierlich aus.
dann erst begann es zu düften,
da hob ein frischer flor
zu leichten äthers lüften
in tönen sich hervor
47, 129.
da duftete es wie von einem walde voller blüten Gutzkow Ritter v. geiste 6, 168.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1503, Z. 20.

duften, düften, n.

duften, düften, n.
wie duft Frisch 1, 210ᵇ. das wehen und düften und rauschen des frühlings J. Paul Siebenk. 4, 1. dieser schöne abend müszte einem lichtern tage zugehören als dem heutigen, wenn mich das flüstern und duften der säulenreihe von obstbäumen nicht beklemmen sollte, die sich jetzt über meinem wagen ihre mit blumenguirlanden umwundenen arme reichen J. Paul. uneigentlich,
von meiner entschlummerten schwester voll unschuld
die mir bei rosen entschlief in der morgendämmerung duften.
Klopstock Mess. 15, 164.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1504, Z. 45.

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„düften“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/d%C3%BCften>, abgerufen am 15.06.2021.

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