Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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dummel, tummel, m.

dummel tummel, m.
rausch, taumel von wein oder bier, schwindel, tummel Schmid Schwäb. wörterb. 147, niederd. tümel, tumel Brem. wörterb. 5, 128. Strodtmann Idiot. osnabr. 253; s.dummeln, ↗dümmelich.
du prahlst 'ich saufe viel, krieg aber keinen dummel,
und söff ich auch das bier bei halb und ganzen ein,
so werd ich doch nicht voll'.
Neumark Lustwäldchen 224.
als ich den tummel davon (vom wein) im kopf empfand Simpliciss. 1, 281. demnach man aber abgessen und ich einen zimlichen tummel hatte 1, 314. mein man wird den dummel wohl ausgeschlafen haben Gespenst 211. das bier macht einen tummel Stieler 2361. er hat einen dummel bekommen Rädlein 204ᵃ. dummel, wenn einem der kopf vom trinken schwer ist Nieremberger Deutsch-lat. wörterb. Kk 2. vom gestrigen schmaus noch einen dummel haben das. sobald ich einen halben tummel bei ihm verspürete Felsenburg 2, 134. in der meinung dasz wenn ich etwa eine kleine halbe stunde in der freien luft herum gienge, sich der dummel wohl verlieren würde Cavalier im irrgarten 106. den tummel ausschlafen edormiscere crapulam Frisch 2, 394. Steinbach 2, 880. Frommann Mundarten 3. 274, 23.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1515, Z. 42.

dümmel, m.

dümmel, m.
lolium temulentum Nemnich.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1515, Z. 63.

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Zitationshilfe
„dümmel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/d%C3%BCmmel>, abgerufen am 09.07.2020.

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