Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

dünnlich, adj. und adv.

dünnlich, adj. und adv.
schielend war er (Thersites) und lahm am andern fusz, und die schultern
höckerig, gegen die brust ihm geengt, und oben erhub sich
spitz sein haupt, auf der scheitel mit dünnlicher wolle besäet.
Voss Ilias 2, 219.
Berthold war von hohem wuchse, aber in dem stubensitzen und kränkeln etwas dünnlich aufgewachsen Arnim Kronenwächter 1, 207. uneigentlich, dünnliche bescheidenheit die sich nichts beilegt, um von andern recht viel zu erhalten Fr. A. Wolf Analekten 1, 76.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1556, Z. 44.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
durchwirbeln
Zitationshilfe
„dünnlich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/d%C3%BCnnlich>, abgerufen am 14.08.2020.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch (¹DWB)