Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

dünsel, f.

dünsel, f.
bair. dimpsl, bei der floszfahrt auf der Isar und Loisach eine dünne stange (gewöhnlich ein buchenschöszling) mit einem aus wieden geflochtenen ring (dünselhals) an jedem ende, welche, gleichsam als starres seil zum fassen des lendsteckens (pfahles am ufer) und befestigen des floszes an denselben dient. wär aver daz ieman ze gevärd ein lentstechen auszug und liez dem flosman seinen flos auf daz wazzer oder der dew dunsel absluͦg, da si angelent sint Rechtb. v. 1332; s. Westenrieder Beiträge 7, 103. Schmeller will das wort von dinsen ableiten 1, 386.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1558, Z. 55.

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Zitationshilfe
„dünsel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/d%C3%BCnsel>, abgerufen am 02.07.2020.

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