Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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dunstig, dünstig, adj. und adv.

dunstig, dünstig, adj. und adv.
voll dunst, mhd. dunstec Ben. 1, 403ᵇ. nach dem regen ist es dunstig. die luft an dem wassergraben ist dunstig. tunstig vaporosus Voc. incip. teut. yᵃ. dunstig vapore plenus, dünstig oder dumsig im gesicht etwas geschwollen Frisch 1, 211ᶜ.
wie, wenn zu sommerszeit die dünstigen gefilder
der grimme hundsstern brennt
Fleming 19.
und hiemit das dünstige gift aufgefangen wird Muralt Pest 8. eine dünstige stube Steinbach 1, 309.
wie dräun, halb dunstig umflossen,
die felsenkolossen!
Matthisson Ged. 104.
im anfang gieng es gut, das schiffsvolk sang und schrie,
die luft war hell, die winde günstig:
drei tage flohn vorbei, wir wuszten selbst nicht wie,
denn niemals liebten wol verlobte sich so brünstig.
allein am vierten tag (den tag vergesz ich nie)
umzog der himmel sich, die luft war schwül und dünstig
und still wie eine gruft
Wieland Idris 2, 53.
mit keinem worte ist die dunstige klarheit auszudrücken die um die küsten schwebte als wir am schönsten nachmittage gegen Palermo anfuhren Göthe 28, 93.
dunstge fackeln, lampen, lichter
dämmern durchs verworrne fest
41, 38.
das dunstge senkt sich; aus dem leichten flor
ein schöner jüngling tritt im tact hervor
41, 85.
was glück? sein rädlein rollet ab und an:
was ruhm? ein dunstges gaukelbild für thoren
Arndt Ged. 376.
unsere dunstige atmosphäre Gutzkow Ritter v. geiste 5, 488.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1564, Z. 78.

dunstig, dünstig, adj. und adv.

dunstig, dünstig, adj. und adv.
voll dunst, mhd. dunstec Ben. 1, 403ᵇ. nach dem regen ist es dunstig. die luft an dem wassergraben ist dunstig. tunstig vaporosus Voc. incip. teut. yᵃ. dunstig vapore plenus, dünstig oder dumsig im gesicht etwas geschwollen Frisch 1, 211ᶜ.
wie, wenn zu sommerszeit die dünstigen gefilder
der grimme hundsstern brennt
Fleming 19.
und hiemit das dünstige gift aufgefangen wird Muralt Pest 8. eine dünstige stube Steinbach 1, 309.
wie dräun, halb dunstig umflossen,
die felsenkolossen!
Matthisson Ged. 104.
im anfang gieng es gut, das schiffsvolk sang und schrie,
die luft war hell, die winde günstig:
drei tage flohn vorbei, wir wuszten selbst nicht wie,
denn niemals liebten wol verlobte sich so brünstig.
allein am vierten tag (den tag vergesz ich nie)
umzog der himmel sich, die luft war schwül und dünstig
und still wie eine gruft
Wieland Idris 2, 53.
mit keinem worte ist die dunstige klarheit auszudrücken die um die küsten schwebte als wir am schönsten nachmittage gegen Palermo anfuhren Göthe 28, 93.
dunstge fackeln, lampen, lichter
dämmern durchs verworrne fest
41, 38.
das dunstge senkt sich; aus dem leichten flor
ein schöner jüngling tritt im tact hervor
41, 85.
was glück? sein rädlein rollet ab und an:
was ruhm? ein dunstges gaukelbild für thoren
Arndt Ged. 376.
unsere dunstige atmosphäre Gutzkow Ritter v. geiste 5, 488.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1564, Z. 78.

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Zitationshilfe
„dünstig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/d%C3%BCnstig>, abgerufen am 07.07.2020.

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