Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

dürpfel, m.

dürpfel, m.
thürschwelle, wie dorpel; vergl. Gramm. 3, 432. durpfel durpel schwell uberschwell an den thüren limen Henisch 776. altfries. dreppel Richthofen 692, ostfries. drüppel Frommann Mundarten 4. 128, 19. trippel Schmid Schwäb. wörterb. 139. deutschungar. türpel Schröer 48. siebenb. sächs. dirpel Frommann 5. 40, 103. bildlich, der durpel ist der höchste berg, hat man die thürschwelle überschritten, ist man aus dem haus getreten, so ist die hauptsache, das schwerste gethan, dimidium facti qui bene coepit habet Henisch 776. Schottelius 1307. die schwelle, der durpel oder sül ist der höchste berk Eyring Sprichw. 3, 538. sein haus hat hohe durpel, er ist sparsam, er gibt nichts aus Henisch 776.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1735, Z. 56.

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Zitationshilfe
„dürpfel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/d%C3%BCrpfel>, abgerufen am 13.05.2021.

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