Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

dürrmaden, f.

dürrmaden, f. pl.
zehrwürmer, mitesser, crinones, comedones Nemnich Lexicon nosologicum. eine krankheit der kinder, wobei sie nicht gedeihen wollen und abnehmen. das volk schreibt sie irrthümlich schwärzlichen würmern zu, die als kleine schwarze haare in der haut stecken und den nahrungssaft verzehren sollen; daher diese benennung. man sagt auch von kranken vögeln, bei denen sich eine warze über der schwanzspitze zeigt, sie haben dürrmaden; s. Frisch 1, 212ᵇ. zu vergleichen ist das ags. þeorvyrm ein wurm der entzündung verursacht.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1745, Z. 63.

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Zitationshilfe
„dürrmaden“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/d%C3%BCrrmaden>, abgerufen am 14.08.2020.

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