Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

dürrmaulen

dürrmaulen,
wie dorrmaulen darben, hungern. der narren fasznacht kombt des dienstags nach der herren fasznacht, und wird mancher fasznacht halten dasz ein weil darnach dürrmaulen musz Schnackischer biszweilen phisierlicher calender, allmanach und prockdickein (von Peter Kuglmann) Nürnb. s. a. bl. 9ᵇ. bistdu (spricht der satan zu Jesu) gottes kind? solte gott dein vater sein und dich also dürrmaulen lassen? Otho Evangel. kirchentrost 342. das wäre deines dings (spricht der mann zu dem keifenden weib) wan ich stets zu haus sitzete und dürrmaulte Philander 2, 349. der wil lieber dörmäulen als nicht wissen tapfer aufzutreten Schuppius 434.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1745, Z. 73.

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Zitationshilfe
„dürrmaulen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/d%C3%BCrrmaulen>, abgerufen am 04.07.2020.

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