Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

düsternis, f.

düsternis, f.
finsternis, wie düsterheit Rädlein 209ᵇ. ebenso niederd. Brem. wb. 1, 277, niederl. duistnernis. mnd. duusternisse, dusternisse Diefenbach gloss. 90ᵇ. 389ᵃ. bemerkenswert ist dunsternisse in der Kloster Altenberger handschrift aus der ersten hälfte des 14ten jahrhunderts (vergl. Haupts zeitschr. 6, 532), er hâd ouch mich geworfen in dunsternisse der sunden und hierumbe sô ist mîn geist in angest B 6ᵃ. entsprechend ist das mhd. dinsternisse Ben. 1, 361ᵃ. dinsternis n. do sach her groszes dinsternis und dorinne einen lichten stern J. Rothe Düring. chronik cap. 122.
der schlund am felsen wird enger,
die düsternis bänger
Matthisson 102.
doch wenn wieder den stralen (der sonne) umher sich düsternis
breitet,
etwa so wie zarte gewölk herführen gewöhnlich;
traun wol möchte der wind' ankommende macht sie umdüstern
Voss Aratos 873.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1766, Z. 50.

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Zitationshilfe
„düsternis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/d%C3%BCsternis>, abgerufen am 09.08.2020.

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