Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

düttlein, m.

düttlein, m.
dimin. von dutte, wie düttchen, duttel.
1.
tuttlein euter oder prustlein uber Voc. theut. 1482 hh 3ᵇ. tittlin mamilla Diefenbach Gloss. lat. germ. 345ᵃ. ein mans tutlin das. düttlein Blanc Lex. med. 392. duttlin papilla Henisch 780. düttlein Kramer Hoch- und niederd. wb. 59.
was sted denn da die alte Gred?
geit (gibt) irn son ein düttlein zu saugen
H. Sachs 4, 2, 32ᵃ.
wann die brüst oder duttlin nach dem kindbettliger wolten zu hart werden Sebiz 89.
2.
samenkapsel; vergl. dutte 4. der same der gartenkresse ist in runden döttlein verschlossen Tabernäm. 841.
3.
duttlin wärzlin so man vornen in die rörlin schrauft das wasser desto stärker heraus zu drucken Henisch 780.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1772, Z. 62.

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Zitationshilfe
„düttlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/d%C3%BCttlein>, abgerufen am 07.07.2020.

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