Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

dabeneben, adv.

dabeneben, adv.
so viel als daneben, schon im mhd. beneben, zusammengezogen aus bî in eben, niederl. daarbeneven. dabeneben Milichius O 3ᵇ. P 2ᵃ. und hat dabeneben noch drei oder vier markgrafschaften gestiftet Micräl. Altes Pommern 2, 176. Crobyle ermahnete ihre tochter dasz sie mit ihr zur kirche gehen solte, schickte dabeneben zwölf schillinge und ein brieflein in die kirche dasz man gott danken solle Schuppius 482. weil eltern und schwiegereltern ihre kinder, wann sie im predigampt sind, für ungeratene kinder halten, wan sie ihr ampt thun, weil dabenneben die warheit bitter ist. 506.
verflucht seist du, o ring, verflucht sei darbeneben
der rittersmann auch mit, der dich hat ihr gegeben.
Dietr. v. d. Werder Ariost 28. 66, 5.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 660, Z. 4.

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Zitationshilfe
„dabeneben“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/dabeneben>, abgerufen am 02.12.2021.

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