Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

dahinein, adv.

dahinein, adv.
verstärktes demonstratives hinein. ich will es dahinein thun, stellen, stecken an den bestimmten ort. uneigentlich, thät ich nicht besser Iphigenia auf Delphi zu schreiben als mich mit den grillen des Tasso herumzuschlagen? und doch habe ich auch dahinein schon zu viel von meinem eigenen gelegt als dasz ich es fruchtlos aufgeben sollte Göthe 27, 275. wenn wir nun eben dahinein den triumph setzen davon abhängen lassen, darin den grund finden Klinger 1, 238. welche die freiheit dahinein setzen dasz jeder thun kann was ihm gefällt 3, 119.
schickt das herz jetzt dahinein,
wo ihr ewig wünscht zu sein.
Kirchenlied Jesus meine zuversicht v. 10.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 693, Z. 9.

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Zitationshilfe
„dahinein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/dahinein>, abgerufen am 16.10.2021.

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