Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

dankbarlich, adj. und adv.

dankbarlich, adj. und adv.
gnädiger herr und fürst reich,
unser wirdige frau sol dankperlich
es weiter um eur genad verschulden
Fastnachtsp. 190, 12.
dankperlich gratuito, gratanter Voc. teut. 1482 e 5ᵇ.
wann ich dir diesen schimpf jetzund und sonst jemalen
mit einer guten that kann dankbarlich bezahlen.
Dietr. v. d. Werder Ariost 6, 39, 2.
ich gestehe dankbarlich dasz ich ihr meinen ganzen wohlstand schuldig bin Wieland 25, 81. sie würden sich dankbarlich gefallen lassen alles kampfes überhoben zu sein 29, 68.
der junge fürst
fällt dankbarlich dem alten um den hals
ders. Oberon.
es findet sich auch bei Gökingk s. 17. Hagedorn 2, 152. Klinger 1, 55. selten als adj. er nahm dankbarlichen abschied Felsenb. 2, 360.
gerührt, beschämt von diesem neuen schutz
ergreift ihr herz mit dankbarlichem beben
diesz pfand von ihres sohns und ihres Hüons leben.
Wieland Oberon 10, 12.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1856), Bd. II (1860), Sp. 734, Z. 20.

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Zitationshilfe
„dankbarlich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/dankbarlich>, abgerufen am 16.10.2021.

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