Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

dankopfer, n.

dankopfer, n.
bei den Juden nicht blosz opfer für empfangene wolthaten, brandopfer, wobei das dargebrachte vieh verbrannt ward (3 Mos. 7, 11), sondern auch manchmal freie gelübde von solchen, die mit gott in frieden stehend, einer versöhnung nicht bedurften. und reuchert vom saurteig zum dankopfer Amos 4, 5. und ob ir mir gleich brandopfer und speisopfer opfert, so hab ich keinen gefallen dran, so mag ich auch ewr feiste dankopfer nicht ansehen 5, 22.
lob und dankopfer dir fürbringen
Weckherlin 177.
uneigentlich, wer barmherzigkeit ubet, das ist das rechte dankopfer Sir. 35, 4.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1856), Bd. II (1860), Sp. 738, Z. 73.

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Zitationshilfe
„dankopfer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/dankopfer>, abgerufen am 01.12.2021.

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