Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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dapsen, tapsen

dapsen tapsen,
verstärktes dappen tappen. man sagt in Hessen er dapst daher bewegt sich schwerfällig, schreitet plump einher. weil er nur alles an sich zu rapsen und dapsen (durch grobes auftreten zu erlangen) suchet Simpliciss. 3, 24. s. 353.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1856), Bd. II (1860), Sp. 750, Z. 30.

tapps, taps, m.

tapps, taps, m.,
ein intensives tapp, vgl. klacks, klapps, raps.
1)
schlag, streich Stalder 1, 266. Spiesz 252.
2)
ein täppischer mensch Schm.² 1, 612. Albrecht 221ᵃ. Schmidt 250, tappes Spiesz a. a. o. Kehrein volksspr. in Nassau 1, 402; Hans Taps Neukirchs samml. 6, 242 f., s. Hans 3;
als ein held kehrt mancher nun,
der ein baarer taps und dampf
zog in den Franzosenkampf.
Immermann ged. (1822) 171;
mein vater war ein trockner taps.
H. Heine 17, 252.
3)
schwäb. dapps, tapps rausch Schmid 115. vergl.dampes Schm.² 1, 510 und dampf 6.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1890), Bd. XI,I,I (1935), Sp. 143, Z. 79.

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Zitationshilfe
„dapsen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/dapsen>, abgerufen am 31.07.2021.

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