Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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daliegen

daliegen,
vor augen liegen, sich zeigen,
mein herz liegt offen da vor dir und ihm
Schiller 443ᵃ.
die welt
und ihr geräte liegt schon lange zeit
versiegelt da auf jene grosze reise
ders.
destomehr fieng vor mir der blumengarten an zu phosphorescieren, und endlich lag er als ein himmlischer hesperidengarten da J. Paul. die welt lag sonderbarer als je vor ihrem geiste da Tieck.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1855), Bd. II (1860), Sp. 697, Z. 80.

darlage, f.

darlage, f.
ausgezahltes geld, daher aufwand, kosten. solche pompe kann ohne grosze darlag angericht und leichtlich erhalten werden Mathesius 145ᵇ. auf seine unkost und darlage urk. vom j. 1579 bei Haltaus 219. ferner darlehen, dadurch die leut umb ihre darlag bezahlt werden sollen L. Thurneisser Nothgedrungenes ausschreiben 2, 4. solche darlage an der erbzinse abkürzen Schweinichen 1, 374. bei gerichten die bezahlung aufgelaufener unkosten, im bergbau die zubusze. s. darlegen, darlegung.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1856), Bd. II (1860), Sp. 778, Z. 40.

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Zitationshilfe
„darlage“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/darlage>, abgerufen am 08.12.2021.

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