Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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daumeisen, n.

daumeisen, n.
s. daumeneisen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1856), Bd. II (1860), Sp. 850, Z. 72.

daumeneisen, daumeisen, n.

daumen- daumeisen, n.
1.
handfessel, manica, die bei der folter angelegt wird Henisch 664.
2.
bei drahtziehern ein eisen, welches den daumen bis an die hand bedeckt, damit sie bei dem zuschlagen der löcher in den zugeisen den daumen nicht verletzen, franz. garde-pouce.
3.
daumenschraube bei der tortur.
4.
bei goldschmieden ein ambosz, der an einem ende ein stumpfes bechereisen ist, um an einem beinahe flachen boden den seitenrand darauf rund zu machen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1856), Bd. II (1860), Sp. 852, Z. 24.

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Zitationshilfe
„daumeisen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/daumeisen>, abgerufen am 18.09.2021.

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