donnersturm m
Fundstelle: Lfg. 6 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1255, Z. 56
gewittersturm.
sich verkriechen wie ein regenwurm,
wie kleine vögel im donnersturm
Rollenhagen Froschm. y ij.
wie wenn der donnersturm der wetter sich verzogen.
A. Gryph. 149.
ein donnersturm zerschmettr euch all an klippen.
Friedr. Müller 2, 315.
und bald wird er (der winter) im donnersturm
durch den äther daher stürzen, mit flocken und
scharfen schlossen bewehrt.
Voss Götting. musenalm. 1773 s. 199.
ruhig schlummert am bache der mai ein,
liesz rasen den lauten donnersturm
Klopstock.
geruhig liegt es (das gebirge) da, wann Boreas
nebst andern donnerstürmen, deren hauch
die schwarzen wolken sausend sonst zerweht,
entschlummert ist
Bürger 164ᵇ.
uneigentlich.
dessen fahne donnerstürme wallte,
dessen ohren mordgebrüll umhallte,
berge bebten unter dessen donnergang,
schläft hier linde bei des baches rieseln
Schiller 8ᵇ.
die zwietracht flieht, die donnerstürme schweigen,
gefesselt ist der krieg
101ᵃ.
mein schwert ist wie blitzstral,
meine stimme wie donnersturm
Kosegarten.
Zitationshilfe
„donnersturm“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/donnersturm>, abgerufen am 18.07.2019.

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