Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

drachenloch, n.

drachenloch, n.
worin der drache haust. flurbenennung zu Eichelsdorf bei Nidda in Oberhessen nach Weigand. waldname in dem saalbuch des amtes Nidda in der Wetterau vom j. 1537, übern Hermannsgrund und übern Spornloch und Drachenloch über die bach nach dem alten schlag; s. Wagners Wüstungen in Oberhessen 255. man denkt sich die drachenlöcher bei gewässer und sumpf: vergl. die nachweisungen bei Rochholz Schweizersagen 2, 12—14. s. drachenhöhle.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1324, Z. 12.

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Zitationshilfe
„drachenloch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/drachenloch>.

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