Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

dreibein, n.

dreibein, n.
was drei beine hat, besonders wird der schemel der schuster so genannt Spindler Vogelhändler 267, und spöttisch der schuster selbst. ein dreibeiniger bock zum sitzen. sprichw. er hat so viel verstand als ein dreibein, gar keinen. ein volksrätsel lautet zweibein (der mensch) sasz auf dreibein und hatte einbein (einen knochen), da kam vierbein (ein ziegenbock) und bisz zweibein, dasz zweibein einbein fallen liesz. auch der galgen, denkt nur immer an den gevatter Dreibein und seid auf eurer hut Kotzebue Dramat. spiele 2, 332. s. dreifusz.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1374, Z. 30.

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Zitationshilfe
„dreibein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/dreibein>.

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