Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

dreiklang, m.

dreiklang, m.
trias harmonica, der harmonische zusammenklang von drei verschiedenen tönen. er ist grosz oder hart (duraccord) wenn die terz grosz ist, die quinte rein: klein oder weich (mollaccord), wenn die terz klein und die quinte rein ist. hinhorchend dem dreiklang Baggesen. er griff einen einzigen dreiklang auf dem klavier und griff ihn wieder und liesz ihn verwogen J. Paul Siebenkäs 3, 56. wie musikstücke nur mit dem dreiklang beginnen und schlieszen ders. Vorschule 3, 125. kurz alle abweichungen vom Tom Jones und der Klarissa sind sekunden und septimen im aristotelischen dreiklang Unsichtb. loge 1, xvii. uneigentlich, ein melodisches harpeggio durch die dreiklänge der wonne ders. Kampanerthal 22. der wind wühlte dieses blut und diesen schnee untereinander und griff den schwermüthigen dreiklang diesem bewegten farbenklavier ders. Biogr. belustig. 1, 25.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1384, Z. 40.

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Zitationshilfe
„dreiklang“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/dreiklang>, abgerufen am 22.01.2022.

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