Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

dreimaldrei

dreimaldrei,
1.
neun. dreimal drei ter ternus Maaler 92ᵈ. Fries 1302ᵈ. Schönsleder Gg 5.
meine Musa hat kaum einen
der ihr Phoebus wil erscheinen;
gar genug! sie hat alleine
was für sich sonst in gemeine
alle dreimal drei göttinnen
dieser zeit kaum haben können
Logau 1, 59.
2.
weitere verstärkung von dreimal.
beim trunk gehört ein könig
(so wars vor alter zeit)
der, trinkt ein gast zu wenig,
ihm dreimaldrei (becher zu trinken) gebeut.
Voss 4, 135.
auf! füllt das glas, ihr lieben,
und trinkt den lieben wein:
seis dreimaldrei, seis sieben,
seis gern auch dreimalneun
4, 136.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1388, Z. 33.

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Zitationshilfe
„dreimaldrei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/dreimaldrei>, abgerufen am 28.11.2021.

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