Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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dresch, m.

dresch m.
wie drescher. der ander drösch ward zornig Gengenbach 30, 69. 96. dise zwen dröschen wörtleten (zankten) so lang mit einander unz bisz daz der so den buren gezeigt hat, den andern todt schlug 30, 72. gieng der wirt zu dem dröschen 30, 90.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1401, Z. 2.

dresche, f.

dresche, f.
wie dreschung, drusch tritura, ahd. dresca Graff 5, 265, niederd. droske Brem. wb. 1, 258. das roman. tresche tresca tanz ist dasselbe wort; vergl. Diez 355. das will sie euch redlich wiedergeben nach der dresche, so nächstkünftig Luther Briefe 5, 359. so viel auf einmal auf der tenne gedroschen wird, so wie das vieh gefüttert und die dresche gewandt ist Möser Phantas. 1, 123. 3, 151. das niederd. droske heiszt auch tenne, he steit up der droske. in Leipzig sagt man dresche oder haue kriegen, prügel.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1401, Z. 11.

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Zitationshilfe
„dresch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/dresch>, abgerufen am 04.12.2021.

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