Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

drohburg, f.

drohburg, f.
zwingburg. bildlich, als das ungeheure lehrgebäude (Kants critik der reinen vernunft) errichtet war, so muszten alle welche sich bisher in freiem leben dichtend so wie philosophirend ergangen hatten, sie muszten eine drohburg, eine zwingfeste daran erblicken, von woher ihre heiteren streifzüge über das feld der erfahrung beschränkt werden sollten Göthe 32, 262.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1426, Z. 78.

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Zitationshilfe
„drohburg“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/drohburg>, abgerufen am 01.12.2021.

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