Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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drollmaul, m.

drollmaul, m.
der grosze, dicke, herabhängende lippen hat, labeo. trollmaul Schottel 1434. Rädlein 890ᵇ. Brem. wörterb. 5, 117. trolmaul Golh Onomasticon 101. trollenmaul Maaler 409ᶜ. trollimaul Stalder 1, 308.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1432, Z. 8.

trollmaul, n.

trollmaul, n.,
auch trollenmaul, eigentlich 'mund mit aufgeworfenen lippen' Fischer schwäb. 2, 398; Staub-Tobler 4, 182; (der teufel) war einer mittelmäszigen grösze, hatte einen dürren hals, ... eine krumpfe nasen, eine warffal oder trollmaul Joh. Prätorius anthropodemus Plutonicus (1666) 1, 38. übertragen für lat. labeo der grosz laͤfftzen oder ein grosz maul hat, trollenmaul Frisius (1556) 746ᵇ; in dieser verwendung auch als masc. der trullmaul Schottel (1663) 264. weiteres s. unter drollmaul, teil 2, 1432; dazu: ja es halten viel darfür, dasz keine ärgere spitzbuben als solcher trollenmäuler auf zweyen beinen zu finden M. Abele v. Lilienberg gerichtshändel (1654) 302. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1937), Bd. XI,I,II (1952), Sp. 807, Z. 26.

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Zitationshilfe
„drollmaul“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/drollmaul>, abgerufen am 07.12.2021.

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