Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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dun, adj.

dun, adj.
angetrunken, betrunken; s. dohn don. denn ich hatte ire lere so girig in mich gefressen und gesoffen das ich gar duhn davon war Luther 1, 5ᵃ. vergl. die zusammensetzung knüppeldun, wie das oberdeutsche knuppeldick für betrunken, studentisch knüll Frommann Mundarten 3, 283, 107. in Hessen sagt man auch dunne, er ist dunne, dunnevoll.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1529, Z. 14.

dun, m.f.

dun, m.f.
flaumfeder. s. daune.
dann auch die decke
die von elastischen dunen des polannistenden eiders
luftig empor aus der enge sich blähete.
Voss Luise (letzte bearbeitung) 199.
ach! seines erblindeten vaters
greisengesicht und das wankende haupt, wie schneeiger tauben
dunen, so weisz, erschien ihm
Pyrker Tunisias 9, 146.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1529, Z. 20.

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drinkbirne durchdrang
Zitationshilfe
„dun“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/dun>, abgerufen am 05.08.2021.

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