Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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dunkelklar, adj.

dunkelklar, adj.
wie helldunkel, dunkelhell, dämmerig. eigentlich und uneigentlich
die freiheit leuchtet dunkelklar
in seinem (des menschen) willen auf: er will und will doch nimmer
Tiedge.
die (dichtung) zeigt sofort ihm dunkelklar
was einst er war
und wieder wird erstreben
Platen 16.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1543, Z. 6.

dunkelklar, n.

dunkelklar, n.
wie dunkelhell n. franz. le clair obscur, ital. chiaroscuro, bei den mahlern die mischung von licht und schatten, die wirksamkeit des lichts in halber dunkelheit.
der mond war eben itzt vollwangig aufgegangen,
um durch ein trüglich dunkelklar
die augen die nach einem ausweg irren,
mit falschen lichtern zu verwirren
Wieland Oberon 2, 25.
uneigentlich,
der sinn von diesen worten war,
wie jeder sieht, der minder nebeltrunken
es sehen will, ein mystisch dunkelklar.
Engelschall.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1543, Z. 14.

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Zitationshilfe
„dunkelklar“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/dunkelklar>, abgerufen am 30.07.2021.

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