Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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durchblasen

durchblasen,
perflare Henisch 771. 1. untrennbar, durchwehen. der wind durchbläst die wipfel der bäume. uneigentlich. die hofleute übten ihren witz an der prophezeiung der fee und vergaszen alle achtung die man den mächtigen über uns herrschenden wesen schuldig ist. spott reizt den starken wie den schwachen, und bleibt die rache des ersten eine zeitlang aus, so geschieht es nur, um einst desto heftiger loszubrechen. eine warnung die ich inspirirten männern nachschreibe, welche diese wesen besser kennen müssen als ich, da sie von ihnen durchblasen worden sind Klinger 10, 98. 2. trennbar, hindurch, durch eine öffnung blasen. es steckte ein bolz in dem rohr, den habe ich durchgeblasen. blasend durchdringen, der wind hat mich ganz durchgeblasen. ein musikstück für ein blasinstrument von anfang bis zu ende vortragen, besonders zur übung, ich habe das solo für das waldhorn ganz durchgeblasen.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1588, Z. 13.

durchblast, m.

durchblast, m.
der durchdringende wind, luftzug, perflatus; s. blast. durchgehend luft Maaler 94ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1588, Z. 29.

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drinkbirne durchdrang
Zitationshilfe
„durchblast“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/durchblast>, abgerufen am 02.12.2021.

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