Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

durchbleuen

durchbleuen
durchbläuen, durchprügeln; s.abbläuen. er hat den ungezogenen knaben durchgebleut.
ein stecke hat mir aber den rücke
so gar durchböret und durchblawen
Renner alter druck 7.
doch quält sie ihn mit zank und schrein,
so häng er ihr den brodkorb hoch,
vergesz auch nicht, mit jedem tage,
sie zehnmal zehnmal durchzubläun
Chr. Fel. Weisze Komische opern 2, 6.
wir haben die heimlichen boten mehrmals so wacker durchgebläut Arnim Kronenwächter 1, 235.
damit ichs gleich gestehen sollte,
so pflegte papachen mich durchzubläuen
Körner 2, 232.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1588, Z. 54.

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drinkbirne durchdrang
Zitationshilfe
„durchbleuen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/durchbleuen>, abgerufen am 01.06.2020.

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