Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

durchblinken

durchblinken,
durchscheinen, durchleuchten translucere.
1.
untrennbar.
der sterne schimmer durchblinkt den nebel
Denis.
die pappelweide zittert
vom abendschein durchblinkt
Matthisson (1802) 16.
der frühling der vorüber fuhr
und der aus zukunft winket,
die beiden werden einer nur,
des glanz mein herz durchblinket
Rückert 400.
2.
trennbar. kaum dasz hie und da ein sternchen durchblinkt Göthe 14, 133.
das gebüsch (am ufer) blinket er (der strom) durch
Klopstock 2, 89.
einmal sieht er durch den ermel das glänzende sternenkleid durchblinken Hausmärchen 3, 116.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1589, Z. 27.

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drinkbirne durchdrang
Zitationshilfe
„durchblinken“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/durchblinken>, abgerufen am 07.12.2021.

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