Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

durchfällig, adj. und adv.

durchfällig, adj. und adv.
mit dem durchfall behaftet. wann ein rosz den bauchflusz überkommt oder durchfällig wird Tabernämont. 614. Herr 137ᵇ. wenn die rosz gar zu sehr durchfellig werden und zu dünne stül haben Zechendorfer 1, 104. der gemein man, so viel saur buttermilch, unzeitig obs und pflaumen isset, wird darvon durchfällig werden Fischart Groszm. 79. dann die wolfsmilch macht auch die groszen thier durchfellig (ventrem solvit), also thuͦt die ruͦstenfrucht (ulmus) allermeist den binen Michael Hebr Ackerwerck Lucii Columelle 51ᵃ; vergl. Colum. 9, 13. die kinder die durchfällig seind in der jugend, die befinden sich besser als die so hartleibig Mauriceau Krankheiten der schwangern (aus dem französ.) Nürnb. 1687. s. 567. durchfällig sein dejectionibus laborare Frisch 1, 244ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1606, Z. 20.

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Zitationshilfe
„durchfällig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/durchf%C3%A4llig>, abgerufen am 03.12.2021.

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