Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

durchfragen

durchfragen,
1.
untrennbar, ganz ausfragen. er hat die ganze stadt nach ihm durchfragt. darnach (die frau) von inen von aller ihrer trübsal durchfraget ward Boccaccio 1, 98ᵇ.
2.
trennbar, über etwas der reihe nach die nöthigen fragen aufwerfen. er hat den katechismus durchgefragt. bei der prüfung ward das capitel über die erbfolge durchgefragt. reflexiv, überall nach dem weg fragen. er muste in der unbekannten gegend sich durchfragen und langte glücklich an.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1611, Z. 55.

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Zitationshilfe
„durchfragen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/durchfragen>, abgerufen am 07.12.2021.

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