durchgleiten
Fundstelle: Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1621, Z. 65
sanft durchziehen, sich fortbewegen.
1.
untrennbar.
die holde dämmrung durchgleiten gerüche von blüten der hecken
Ew. v. Kleist Frühling s. 21.
betäubt und stumm durchgleitet er des äthers fluten
Pfeffel.
mir soll wenigstens nichts vorher durchgleiten die kehle
Voss Ilias 19, 209.
das (fischlein) aus moosen hervor sonnige fläche durchglitt
ders.
2.
trennbar. wir kamen bei dem schlittschuhlaufen zu der brücke und glitten unter den bogen durch.
Zitationshilfe
„durchgleiten“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/durchgleiten>, abgerufen am 15.12.2019.

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