Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

durchglimmen

durchglimmen,
zu schwachem, leise brennendem feuer entzünden. mit starkem und schwachem partic. praet., wie schon im mhd.
so dampfte der toback, den das geschwärzte rohr
durchglimmt zurücke liesz, aus graus und schutt hervor
Zachariä Renommist 1, 296.
diese haut aus weiszen rosen, von rothen durchglommen J. Paul Hesp. 1, 61. uneigentlich.
Prasild, von schmerzen ohne masz durchglommen,
entschlossen schon durchaus zum eignen mord,
steht mit verstörtem sinn, betäubt, beklommen,
und hört nicht mehr der schönen holdes wort
Gries Bojardo 1, 12, 74.
und ist ihr (der kämpfer) herz auch so von stolz durchglommen
dasz es die andern nur geringe schätzt
2, 21, 16.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1858), Bd. II (1860), Sp. 1621, Z. 77.

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Zitationshilfe
„durchglimmen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/durchglimmen>, abgerufen am 23.01.2022.

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